04 September, 2009 16:57
Verdrehte Welt: Man muss den Firmennamen spiegelverkehrt auf den Lieferwagen schreiben, damit ihn der Vordermann im Rückspiegel lesen kann.
Woher nur rührt dieser Drang zum Historischen, zur Ein- und Unterordnung unter Geschehenes, Stammbaum, Gruppen, Volk, Nation?
Wiseo geht mir dieser Drang so total ab?
Und wieso empfinde ich nur Mitleid für Menschen, die das brauchen?
10 August, 2009 10:39
Weisheiten für die Ewigkeit (II)
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Denn der Griff nach den Sternen wird peinlich,
ist das Hemd an der Achsel nicht reinlich.
06 August, 2009 13:34
Weisheiten für die Ewigkeit (I)
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Ein beschissenes Kind scheut die Taube.
05 Juli, 2009 12:41
Eine riesige Gefahr für die Weltwirtschaft
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VDI nachrichten:
Anders als andere Länder finanzieren die Amerikaner ihre Schulden nicht selbst, sondern lassen die Ausländer ihre Anleihen kaufen. Was passiert, wenn das nicht mehr klappt?Jens Ehrhardt:
Dann muss die US-Notenbank die Anleihen aufkaufen und das Geld dafür wird gedruckt. Ein Zusammenbrechen des amerikanischen Rentenmarktes wäre eine riesige Gefahr – auch für die Weltwirtschaft – die derzeit kaum thematisiert wird.
Sicherlich, wir werden die gegenwärtige Finanzmarkt- und Konjunkturkrise hinter uns lassen. Doch damit ist der Kern der Krise keineswegs beseitigt: Wir haben es im Grunde mit einer weltweiten Verschuldungskrise zu tun, deren Beben die Weltwirtschaft immer wieder erschüttern wird. Ihr Epizentrum liegt in den USA.
Schon heute ist die US-Gesamtverschuldung mit 375,5 % des Bruttoinlandsprodukts erschreckend hoch. Die Verschuldungssumme ist mit rund 53 000 Mrd. $ gigantisch. Und sie nimmt durch die massiv steigenden Staatsdefizite explosionsartig zu.
Dr. Jens Ehrhardt, Gesellschafter der Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG, einer der größten bankenunabhängigen deutschen Wertpapiervermögens-Verwaltungsgesellschaften, zusätzlich Mitherausgeber der Zeitschrift "Finanzwoche"
zitiert in: VDI nachrichten Nr. 27/2009, 03.07.2009, Seite 11
Das gesamte Interview mit Jens Erhardt, angeblich einer der erfahrensten und erfolgreichsten deutschen Vermögensberater:
"Es ist noch kein Aufschwung in Sicht"
23 Juni, 2009 11:11
Wenn du nichts zu sagen hast, sag's auf Englisch!
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Das Imponiergehabe mit englischen Ausdrücken kommt weder in den Medien noch bei den Mitarbeitern gut an. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Wer nichts zu sagen hat, der sagt es auf Englisch.
Walter Krämer, Statistikprofessor an der Universität Dortmund und Gründer des Vereins Deutsche Sprache.
zitiert in: VDI nachrichten Nr. 25/2009, 19.06.2009, Seite 15
22 Februar, 2009 22:09
Wer sich von seinen Erwartungen befreit, braucht keine Enttäuschung mehr zu fürchten.
Sag nicht "schizophren", wenn du "widersprüchlich" meinst!
"Ich schwitze." Das meinte sie als Vorwurf.
Ich habe es als Anerkennung aufgefasst.
Tafelwasser wischt Tafelkreide weg.
Da hat einer eine Gewohnheit bemerkt und erhebt sie nun zur allgemeinen Regel.
Oder er ward von einem Vorsatz befallen und muss ihn nun allen kundtun - ob sie es hören wollen oder nicht.
Lästig, diese Vorsätzigen!
09 Februar, 2009 11:16
Freiheit stirbt ohne Verantwortung
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Marktwirtschaftliche Ordnung funktioniert nur, wenn neben die Freiheit die Verantwortung tritt. Wenn Verantwortung ausschließlich in Regeln liegt, die vom Himmel fallen, dann gibt es keine Verantwortung mehr. Wo aber niemand Verantwortung trägt, stirbt die Freiheit.
Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln,
VDI nachrichten Nr. 6/2009, 06.02.2009, Seite 2 (Link zum Interview)
30 Januar, 2009 08:31
Nichts zu tun. Und das Gedächtnis lässt nach.
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"Since I don’t have enough things to do I also volunteer to participate in this project. However, it should be pointed out that my memory is not as good as it used to be."
Die niedliche Antwort eines amerikanischen Kollegen auf die Frage, ob er in einer Arbeitsgruppe mitmachen möchte.
Grob übersetzt: "Da ich nicht genug zu tun habe, melde ich mich freiwillig für dieses Vorhaben. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass mein Gedächtnis nicht mehr so gut ist wie früher."
29 Januar, 2009 15:16
Sind Sie noch Mobbingopfer? Oder haben Sie schon Feinde?
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Und noch etwas: Sie fühlen sich gemobbt. Das ist ein Gefühl für die Schwachen, die Geschlagenen und Getretenen dieser Welt. Sie aber sind ein Manager [...]. Ein solcher Mann wird nicht gemobbt - er hat höchstens Feinde.
Heiko Mell, VDI nachrichten Nr. 55, 23.7.2008, Karriereberatung, 2240. Frage (Volltext)
Kann man es treffender sagen?
Gegen Anfeindungen anderer kann ich (kurzfristig) nichts machen. Ich habe aber durchaus die Wahl, wie ich das innerlich bewerte.
Will ich mich im wohligen Opferstatus suhlen - und passiv bleiben?
Oder nehme ich den Kampf gegen meine Widersacher auf?
Lesenswert auch folgender Beitrag vom gleichen Autor:
Mobbing gibt es gar nicht?!


